Junges Fahren
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Längeres Lernen für junge Fahrer

ADAC/DVR-Symposium: „Die Fahranfängerbetreuung auf dem Prüfstand“

Durch eine Optimierung der Fahranfängervorbereitung und -betreuung kann der Schutz für junge Fahrer bedeutsam gesteigert werden. Foto: DVR

Unfälle im Straßenverkehr stellen für junge Menschen im Alter von 18 bis 24 Jahren die Haupttodesursache dar. Durch eine Optimierung der Fahranfängervorbereitung und -betreuung kann der Schutz für junge Fahrer bedeutsam gesteigert werden. Ein internationales Symposium des ADAC und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) am 15./16. September 2010 in Berlin stellte die Fahranfängerbetreuung auf den Prüfstand und gab einen Überblick über den heutigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Im Rahmen der in Kooperation mit der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) durchgeführten Veranstaltung wurden unterschiedliche Fahrausbildungssysteme in Europa vorgestellt.

Einig waren sich die Experten darin, dass die sichere Vorbereitung auf den Straßenverkehr bereits in der Schule beginnen müsse. Die Fahrschulzeit allein reiche – trotz hoher Qualitätsstandards – nicht aus, das Anfängerrisiko und die daraus resultierenden Fehler mit Blick auf die zu erlernenden komplexen motorischen Fertigkeiten und Gefahreneinschätzung auszuschließen.
Eine verlängerte begleitete Phase nach abgeschlossener Fahrprüfung, wie sie das Modell „Begleitetes Fahren ab 17“ vorsieht, sei zu begrüßen und weiterzuentwickeln. Die positiven Erfahrungen im europäischen Ausland mit verlängerten Lernzeiträumen, so genannten Mehrphasenmodellen, während der Fahrausbildung müssten auch in Deutschland zur Verbesserung der Fahranfängerbetreuung berücksichtigt werden.
Im Sinne eines neu zu schaffenden Ausbildungs- und Betreuungskonzepts müsse auch die Fähigkeit der Fahranfänger zur Selbstreflexion ausgebaut werden. So seien nach dem Erwerb der Fahrerlaubnis Feedbackfahrten zur Gefahrenwahrnehmung und zur umweltschonenden Fahrweise vorzusehen. Da potenzielle Risikofahrer den Status des Führerscheins stark betonen, könnte ein Anfängerkennzeichen die Symbolfunktion des Autos brechen.

„Wir haben in Deutschland eine hoch professionelle Fahrausbildung und Fahrerlaubnisprüfung, um die uns andere Länder beneiden. Und trotzdem bleiben Fragen: Wie lassen sich die jungen Menschen auf hochkomplexe Abläufe und Verhaltensweisen im Straßenverkehr vorbereiten? Welche Hilfestellungen können wir geben, welche Unterstützung können wir bieten? Wir müssen nationale und internationale Erfahrungen aus Wissenschaft und Forschung auswerten und für eine umfassende Fahranfängervorbereitung und -betreuung nutzen“, sagte DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf. „Wir brauchen die größtmögliche Bandbreite an Hilfestellungen, damit auch bald für alle jungen Menschen im Straßenverkehr die Vision Zero gilt: Keiner kommt um, alle kommen an!“

Ansprechpartner DVR: Kay Schulte, Tel. 030/2266771-15, kschulte@dvr.de


Empfehlungen des ADAC/DVR-Symposiums „Die Fahranfängerbetreuung auf dem Prüfstand“ (88 kB)

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