Junges Fahren
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Jugendliche übernehmen Verantwortung

Preisverleihung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Barthle, hat am 22. Oktober 2016 in Berlin die Hauptgewinner der Verkehrssicherheitsaktion „Vorfahrt für sicheres Fahren – Jugend übernimmt Verantwortung“ ausgezeichnet. Schülerinnen und Schüler ab der achten Jahrgangsstufe haben zu Verkehrssicherheitsthemen intensiv recherchiert, ihre Ergebnisse journalistisch aufbereitet und in Kooperation mit regionalen Tageszeitungen veröffentlicht.

„Verkehrssicherheitsarbeit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wenn alle mitmachen und jeder seinen Beitrag leistet, wird es auf unseren Straßen noch sicherer. Vor allem junge Fahrerinnen und Fahrer müssen für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden, denn sie sind besonders gefährdet. Das gelingt mit dieser Aktion. Die Zeitungsartikel zeigen eindrucksvoll, wie Jugendliche Verantwortung für mehr Verkehrssicherheit übernehmen“, sagte Barthle bei der Preisverleihung.

Ausgezeichnet wurden drei Schulklassen für die besten Themenseiten des Jahres 2015. Zu den Hauptgewinnern zählen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 des Dientzenhofer-Gymnasiums in Bamberg mit ihrem Thema „Verkehrserziehung“ (erschienen im Fränkischen Tag am 29. Juli 2015). Zehntklässler des Trave-Gymnasiums in Lübeck beschäftigten sich mit „Unfallfolgen und Traumata“ (Lübecker Nachrichten, 21. August 2015). Schülerinnen und Schüler der Emil-Possehl-Schule in Lübeck recherchierten zum „Verkehrswesen international“ (Lübecker Nachrichten, 15. Juli 2015).

Außerdem erhielten zwei Klassen Sonderpreise für ihre Berichterstattung zu den Themen „Verantwortlicher Umgang mit Alkohol und 0,0 Promille im Straßenverkehr“ (Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Germersheim, Rheinpfalz, 8. August 2015) und „Idee und Umsetzung von mehrsprachigen Notfallkarten für Flüchtlinge“ (Berufsbildende Schule Bad Dürkheim, Rheinpfalz, 26. September 2015).

Die kreativen Ideen der Schüler kannten keine Grenzen: Bei ihrer journalistischen Arbeit setzten sie neben nachrichtlichen Artikeln auch Interviews, Umfragen, eigene Erfahrungsberichte und Illustrationen ein.

„Im Sinne der ‚Vision Zero – keiner kommt um, alle kommen an‘ ist es unsere Aufgabe, alles zu unternehmen, damit Fehler, die gemacht werden, nicht mit dem Tod oder einer schweren Verletzung bestraft werden“, sagte Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). Den jungen Fahranfängern sei bewusst, dass sie noch keine ausgereiften Fahrer seien und Zeit zum Lernen bräuchten. Sie wüssten um die Gefahren im Straßenverkehr, wenn sie ihr Handeln selbstkritisch hinterfragen und sie wüssten ebenfalls, was getan werden müsse, um sie als Fahrerinnen und Fahrer in sicherem Handeln zu stärken. „Und genau hier setzen die Unfallkassen, Berufsgenossenschaften und der DVR in ihrer Präventionsarbeit an. Wir wollen Schüler, Studenten und junge Arbeitnehmer darin bestärken, sich sicher und verantwortungsvoll im Straßenverkehr zu bewegen“, betonte Kellner. Sie zu bestärken heiße, sie aktiv zu beteiligen. Seit 2008 zeigten nun rund 5.000 Schüler, dass sie frühzeitig Verantwortung übernehmen wollen und können. „Hoch motiviert recherchieren junge Menschen, werten aus, diskutieren und formulieren in zahlreichen Artikeln, wo die Gefahren lauern und wie man ihnen begegnen kann“, lobte er das Engagement der jungen Leute.

Dr. Sven Timm, Verantwortlicher für strategische Kooperationen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), betonte, dass junge Menschen zwar durch mangelnde Erfahrung, Impulsivität und erhöhte Risikobereitschaft ein doppelt so hohes Unfallpotenzial wie der Rest der Bevölkerung aufweisen. „Doch die Jugendlichen sind nicht nur ein Problem, sondern sie beweisen immer wieder, dass sie selbst viel zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen wollen. Die diesjährigen Preisträger haben in hervorragender Weise gezeigt, wie das aussehen kann“, sagte er.

Dr. Gernot Sittner, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft „Kavalier der Straße“, dankte den Tageszeitungen, die sich an dem Wettbewerb beteiligen und die Nachwuchsjournalisten bei ihrer Arbeit unterstützen.

Das verkehrspädagogische Projekt „Vorfahrt für sicheres Fahren – Jugend übernimmt Verantwortung“ leistet einen Beitrag zur Verkehrserziehung in den Schulen und transportiert die Themen Verkehrssicherheit und partnerschaftliches Miteinander im Straßenverkehr in den Unterricht. Die Schüler haben die Möglichkeit, sich journalistisch mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Ihre Ergebnisse werden aufbereitet und als Schwerpunktseiten in den beteiligten regionalen Tageszeitungen veröffentlicht. Für den Projektzeitraum erhielten die teilnehmenden Schulen kostenlos ihre lokale Zeitung, um zum Thema Verkehrssicherheit zu recherchieren und anschließend eigenständig eine Themenseite zu gestalten. Im Projektjahr 2015 beteiligten sich rund 850 Schülerinnen und Schüler aus 35 Schulen. Insgesamt wurden 28 Themenseiten von den teilnehmenden Klassen erstellt.

„Vorfahrt für sicheres Fahren“ ist eine gemeinsame Aktion des DVR, der DGUV, der Initiative „Kavalier der Straße – Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tageszeitungen“ und der Aachener IZOP GmbH (Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren).

Nachfolgend finden Sie die Veröffentlichungen des Jahres 2015.
Für eine vergrößerte Ansicht der Zeitungsseiten (PDF) klicken Sie bitte auf die Vorschaubilder.



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