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Schreiben für Verkehrssicherheit - Jugend übernimmt Verantwortung

Preisverleihung im Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur

Vier Schulklassen aus Bayern, Thüringen und Baden Württemberg wurden am 15. Februar 2017 im Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) ausgezeichnet. Die Schüler hatten im Rahmen des Projekts „Vorfahrt für sicheres Fahren – Jugend übernimmt Verantwortung“ zu Themen der Verkehrssicherheit recherchiert und Texte geschrieben. In Kooperation mit verschiedenen Regionalzeitungen entstanden daraus ganzseitige Zeitungsseiten, die im Sommer 2016 veröffentlicht wurden. Rund 700 Schüler an 24 Schulen nahmen an dem Wettbewerb teil, die drei besten Seiten können sich über je 500 Euro für die Klassenkasse freuen, eine weitere Seite wurde mit einem Sonderpreis und 250 Euro ausgezeichnet.

Verantwortung, Sicherheit und Erste Hilfe hatte sich die Gewinnerklasse der Staatlichen Berufsbildenden Schule Wirtschaft und Verwaltung aus Gera als Thema gewählt. Auf ihrer Zeitungsseite gaben sie nicht nur wertvolle Tipps zur ersten Hilfe, sondern widmeten sich auch der Perspektive der professionellen Rettungskräfte auf den Straßenverkehr. „Hilfe, plötzlich dreht sich alles“ erkannten hingegen die Schülerinnen und Schüler des E.T.A.-Hoffmann-Gymnasiums aus Bamberg. Sie stellten nicht nur klar die Gefahren und Unfallrisiken von Alkohol im Straßenverkehr dar, sondern berichteten auch anschaulich von den konkreten Beeinträchtigungen, die sie im Selbstversuch – unalkoholisch – mit einer Rauschbrille erleben konnten.

„Mit steigender Geschwindigkeit erhöht sich die Gefahr“ hatten die Schülerinnen und Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in Lengenfeld am Stein ihre Gewinnerseite überschrieben. Als Beispiel dafür beschäftigte sich die Klasse mit Wildunfällen, bei denen geringe Geschwindigkeit nicht nur Zeit zum richtigen Reagieren lasse, sondern auch zu geringeren Schäden und Verletzungen führe, falls es doch zum Unfall kommt.

Ein besonders komplexes und zukunftsträchtiges Thema hatte sich das Bodensee-Gymnasium in Lindau gewählt und dafür einen Sonderpreis erhalten: Fahrerassistenzsysteme. Diese sind nicht nur ein „Weckruf für Schlafmützen“, wie die Schülerinnen und Schüler schrieben, sondern ein wichtiges Hilfsmittel, um Unfälle zu vermeiden. Dabei erklärten die Texte der Schüler nicht nur wichtige technische Hintergründe. Sie betonten auch, dass der Fahrer dennoch immer die Kontrolle hätte und damit auch die Verantwortung.

Der Parlamentarische Staatssekretär Norbert Barthle lobte in seiner Ansprache die individuelle Auseinandersetzung der jungen Autoren mit sicherem Fahren und die kreativen Ideen der Teilnehmer. Er wies dabei besonders auf die Chancen der Digitalisierung zur Verhütung von Unfällen hin, aber auch auf den Faktor Mensch hin. Es komme, so Barthle, entscheidend auf den einzelnen Verkehrsteilnehmer an – auf sein Verhalten, seine Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft. Hier sei Verantwortung gefragt, wie sie alle Teilnehmer des Wettbewerbs gezeigt hätten.

Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, wies auf das hohe Unfallrisiko von jungen Menschen im Straßenverkehr hin, das bei Fahranfängern rund doppelt so hoch sei wie beim Rest der Bevölkerung. Er würdigte darum besonders, dass die Teilnehmer durch ihre Arbeit gezeigt hätten, dass sie selbst viel zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen wollten und sich und andere damit zu einer sicheren Teilnahme am Straßenverkehr motivierten.

Herr Kellner dankte auch den Gesetzlichen Unfallkassen und Berufsgenossenschaften, ohne deren Unterstützung dieses Projekte nicht möglich wäre.

Die journalistische Leistung der Schüler wurde hingegen von Dr. Gernot Sittner von der Initiative „Kavalier der Straße“ Deutscher Tageszeitungen hervorgehoben. Der Mitinitiator des Projekts lobte, wie sich die Gewinner selbst in der Praxis kundig gemacht und ihre Erfahrungen wie echte Redakteure mit den Lesern geteilt hätten.

Der Wettbewerb „Vorfahrt für sicheres Fahren – Jugend übernimmt Verantwortung“ widmet sich seit 2007 der Verkehrssicherheitsarbeit an Schulen und Berufsschulen. Für den Projektzeitraum erhalten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler kostenlos ihre Lokalzeitung und beschäftigen sich sowohl mit journalistischen Prinzipien als auch mit Fragen der Verkehrssicherheit in ihrem Umfeld. Für die eigenen Themenseiten recherchieren sie zu selbstgewählten Themen und setzen sich in kreativ und journalistisch mit ihnen auseinander. Ihre Ergebnisse werden aufbereitet und als Schwerpunktseiten in den beteiligten Tageszeitungen veröffentlicht.

„Vorfahrt für sicheres Fahren“ ist eine gemeinsame Aktion des DVR, der Unfallkassen und gewerblichen Berufsgenossenschaften, der Initiative „Kavalier der Straße – Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tageszeitungen“ und des Aachener IZOP-Instituts.

Nachfolgend finden Sie die Veröffentlichungen des Jahres 2016.
Für eine vergrößerte Ansicht der Zeitungsseiten (PDF) klicken Sie bitte auf die Vorschaubilder.



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